#kanakattak

olladij_tudajev@joindiaspora.com

Die Frage nach migrantischer #Selbstorganisierung beantwortet sich in den Praktiken der #Migration selbst. Widerspenstig gegenüber den ihnen begegnenden rassistischen und klassistischen Exklusionen versuchen Migrant:innen sich ein gutes Leben aufzubauen und entwickeln darin eine Vielheit an kollektiven Taktiken, Netz­werken, Haltungen und Theorien. Es ist dieses kanakoperaistische Moment, aus dem die Multitude – die #Gesellschaft der Vielen – hervortritt und bis heute, bis „Gedenken #Mölln 1992“, „ #KanakAttak“, „Halitstraße“2, „ #OuryJalloh Initiative“, „Marches of Hope“, „International Women Space“, „Welcome United“3, „ #Migrantifa“, „ #BlackLivesMatter“, „Herkesin Meydani“4, #Halle und #Hanau ihre Wirkmächtigkeit entfaltet.
Migration findet seit jeher entlang selbstgeschaffener Netzwerke, Logistiken und Wissensbestände statt, aus denen heraus sich solidarische und antirassistische Struk­turen erst ausbilden konnten. Dieser Perspektivwechsel von #Solidarität und Selbst­organisierung bzw. #Autonomie ist wichtig, um Migration statt als problembehaftet in ihrer transformatorischen Dimension begreifen zu können. Im Folgenden soll es daher stärker um das Moment der alltäglichen migrantischen Selbstorganisierung gehen, als um die in Vereinen institutionalisierten, nationalen oder thematischen Interessenvertretungen. Zwar greifen beide Organisationsformen ineinander, die gesellschaftspolitische Dynamik, um die es im Folgenden gehen soll, sieht dieser Beitrag aber in den konkreten Kämpfen im Prozess der Einwanderung selbst.

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