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Militarismus und Krieg: Wenig Bock auf Soldatentum

Jahresbericht der Wehrbeauftragten: Aufstockung der Bundeswehr auf dem Rücken von Minderjährigen (Von Nick Brauns)

....gerade das grünliberale Milieu, das erst jüngst seine Liebe zum Militärischen entdeckt hat, wenn es denn gegen »den Russen« geht, ist am wenigsten bereit, den eigenen Kopf hinzuhalten, gar das eigene Leben zu riskieren oder sich auch nur einem sinnlosen Schliff durch sadistische Unteroffiziere zu unterziehen. So fehlt es der Bundeswehr an Kanonenfutter für die kommenden Kriege der Herrschenden. Um ihre Zielvorgabe von 203.000 Soldaten bis zum Jahr 2031 zu erreichen, »muss sie ihre bisherigen Anstrengungen nochmals verstärken«, heißt es im Bericht.

Zum 31. Dezember 2022 umfasste der militärische Personalkörper 183.051 Soldatinnen und Soldaten – rund 500 weniger als ein Jahr zuvor. Beim Bewerberaufkommen sei ein Einbruch von rund elf Prozent »erheblich«. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung von 209 Anträgen im Jahr 2021 auf 1.123 an. »Ob ein Zusammenhang mit dem völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine besteht, kann nur vermutet werden«, heißt es dazu lapidar.

»Besonders im Bereich der Rekrutierung Minderjähriger ist der Wehrbericht erschreckend«, zeigte sich Ali Al-Dailami, verteidigungspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke, am Dienstag gegenüber junge Welt empört darüber, dass die geplante Aufstockung der Bundeswehr auf dem Rücken Minderjähriger ausgetragen werde. Im vergangenen Jahr hatte die Bundeswehr 1.773 erst 17jährige Soldaten eingestellt – das war fast jeder zehnte neugewonnene Soldat und ist ein Plus von 43 Prozent in dieser Altersgruppe gegenüber dem Vorjahr. Diese geschehe in Missachtung einer Rüge der Vereinten Nationen von 2014, beklagt Al-Dailami. »Der besonderen Schutzbedürftigkeit Minderjähriger kommt der Staat hier nicht nach.«

Immerhin hatten 455 der bei ihrer Einstellung noch Minderjährigen innerhalb ihrer halbjährigen Probezeit schon wieder hingeschmissen – eine deutlich höhere Quote als bei den volljährigen Soldaten. Und auch bei diesen ist der Anteil der Abbrecher mit 21 Prozent hoch. 27 Prozent der Zeitsoldaten quittierten den Dienst innerhalb von sechs Monaten. Beim Heer betrug diese Quote gar 33 Prozent. Viele fühlten sich wahrscheinlich nicht wohl und haben sich den Soldatenberuf anders vorgestellt, vermutet die Wehrbeauftragte. Auf Imagewerbung der Bundeswehr angesprochen, plädierte Högl daher für eine realistische Darstellung, »damit die Realität nicht eine ziemlich brutale andere ist als in den Filmchen«.
- https://www.jungewelt.de/artikel/446829.militarismus-und-krieg-wenig-bock-auf-soldatentum.html

Mehr: https://unter18nie.de/2022/03/15/jahresbericht-der-wehrbeauftragtenprobleme-mit-minderjaehrigen-soldatinnen-und-soldaten-in-der-bundeswehr/

deutschewelle@squeet.me

Burkina Faso will zehntausende Zivilisten rekrutieren | DW | 26.10.2022

Übergangspräsident Traoré stürzte seinen Vorgänger Ende September wegen angeblicher Erfolglosigkeit im Kampf gegen die Dschihadisten. Jetzt startet Burkina Faso eine Kampagne, um 50.000 Freiwillige anzuwerben.#BurkinaFaso #Ouagadougou #Dschihadisten #Militär #Rekrutierung #IbrahimaTraoré #Übergangspräsident #Al-Kaida #IS
Burkina Faso will zehntausende Zivilisten rekrutieren | DW | 26.10.2022

mikhailmuzakmen@pod.geraspora.de

#politik #krieg #ukraine #russland #nato #rekrutierung #nazis #deutschland

Freie Bahn für Söldner

Ukraine-Krieg: Bundesregierung duldet Rekrutierungen für die »Internationale Legion«. Neonazis können so an Waffen kommen (Von Boris Gabler)

...laut Angaben der ukrainischen Regierung ist für den Legionärsdienst nur ein Aspekt wichtig: militärische Vorerfahrung. Ein Führungszeugnis ist nicht erforderlich. Damit bieten sich sowohl Neonazis als auch »einfachen« Kriminellen hervorragende Möglichkeiten, an eine militärische »Fortbildung« und Waffen zu gelangen [...] Das Anwerben für den Dienst in fremden Streitkräften ist laut deutschem Recht strafbar. Nun ist aber die ukrainische Botschaft in Berlin – Informationen der ukrainischen Regierung zufolge – die erste Anlaufstation für Freiwillige. Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages gingen in einem Gutachten von Anfang März noch davon aus, das spiele hier keine Rolle, weil die Freiwilligen jederzeit nach Belieben wieder gehen könnten und somit kein rechtlich verpflichtendes Wehrdienstverhältnis eingingen. Doch seither hat die Ukraine mehrfach betont, die Freiwilligen würden behandelt wie alle Soldaten und müssten bindende Verträge unterschreiben, was von unterdessen wieder ausgereisten ehemaligen Angehörigen der Legion gegenüber Medien bestätigt wurde. Welche Rolle die ukrainische Botschaft nun tatsächlich bei den Rekrutierungen spielt und ob sie gegen deutsches Recht verstößt, will die Bundesregierung allerdings nicht verraten: Das müsse streng geheim bleiben – wegen des »Staatswohls«. Dagdelen wirft der Bundesregierung vor, dieses Verhalten grenze an Behinderung der Justiz. »Es mag der Bundesregierung nicht ganz geheuer sein, wenn sich Deutsche an der ukrainischen Söldnerarmee beteiligen. Sie unternimmt aber auch nichts, um dies effektiv zu verhindern«, so das Fazit der Abgeordneten.
- vollständiger Artikel: https://www.jungewelt.de/artikel/427298.anwerbungen-freie-bahn-f%C3%BCr-s%C3%B6ldner.html

deutschewelle@squeet.me

Krieg und Mobilmachung: Wie der Donbass seine Soldaten rekrutiert | DW | 27.04.2022

Unmittelbar vor der russischen Invasion in der Ukraine wurde in den separatistischen "Republiken" im Donbass vor zwei Monaten eine allgemeine Mobilmachung ausgerufen. Bewohner der Region berichten von den Folgen.#Ukraine #Russland #Donbass #Donezk #Luhansk #Invasion #Aggression #Mobilmachung #Rekrutierung
Krieg und Mobilmachung: Wie der Donbass seine Soldaten rekrutiert | DW | 27.04.2022