#kipppunkte

simona@pod.geraspora.de

Ich habe gelernt es gibt auch positive #Kipppunkte und das gibt doch Anlass zur #Hoffnung...

siehe: https://www.youtube.com/watch?v=MQbGGOrhP2s

Dafür müssten wir natürlich Politiker wie den #Altmaier verhindern: https://www.klimareporter.de/strom/den-altmaier-knick-auszubuegeln-lohnt-sich

Leider haben die Grünen alle auf oliv-grün umgeschult und sind jetzt Waffen- statt Umweltexperten :(


#Umwelt #Energie #Förderung #Politik #Wirtschaft #Zukunft #Veränderung #Regierung #Finanzierung

oliver@societas.online

Ja, das ist schon blöd, dass #Kipppunkte des #Klimawandels bald eine #Kaskade einleiten, die dann halt bedeuten, dass es sehr, sehr ungemütlich auf der #Erde wird. Ist schon blöd, dass das grönländische Packeis schmilzt und dann wegen der ausbleibenden Reflektion des Sonnenlichts noch mehr aufgeheizt wird. Es ist schon blöd, dass der Permafrost taut und Methan dann frei wird, was erheblich zum weiteren Verlauf des Klimawandels beitragen wird.

Aber was soll’s? Untergehende Hochkulturen hat es immer schon gegeben. Arten sind schon immer ausgestorben. Und ein paar werden es schaffen, vielleicht Kakerlaken und Ratten, wer weiß das schon?

Es bleibt jedenfalls spannend: Schafft es der Mensch oder schafft er es nicht, den größten Teil des Planeten nicht für Jahrtausende quasi unbewohnbar zu machen?

Glaubt irgendjemand noch im Ernst, dass man die tödliche Entwicklung noch aufhalten könne? Ich jedenfalls nicht. Bin ich zu pessimistisch? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/klimawandel-fuenf-kipppunkte-koennten-kritischen-wert-ueberschritten-haben-18302840.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

aktionfsa@diasp.eu

25.10.2021 Zerstörerisches Potential (a)sozialer Netzwerke

Kipppunkte auch bei sozialen Netzen zu erwarten

Nicht nur beim Klimawandel gibt es Kipppunkte, bei deren Erreichen oder Überschreiten sich die Entwicklung in unerwünschte Richtungen bewegen kann. Mit einem Multi-Agenten-Modell hat ein interdisziplinäres Team aus Soziologen und Physikern ein Computermodell entwickelt, um den Anstieg der politischen Polarisierung zu analysieren und möglichst vorherzusagen.

Nach dem in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichten Bericht über ihre Berechnungen, zeigt ihr Modell Kipppunkte, bei deren Erreichen die gesellschaftliche Polarisierung irreversibel wird.

Zunächst gab es zwei Beobachtungen beim Aufbau des Modells, die gängigen Meinungen widersprechen.

  • Der Einfluss (a)sozialer Netzwerke ist geringer als gemeinhin angenommen, da auch Menschen, die sich hauptsächlich dort aufhalten noch vielen anderen Einflüssen ausgesetz sind und von diesen geformt werden.
  • Verschiedenen Meinungen ausgesetzt zu sein, ist sicher gut, doch Untersuchungen zeigten: setzt man Menschen fremden, konträren Meinungen aus, werden ihre politischen Positionen nicht offener und flexibler, sondern sie verhärten sich noch. Was bedeutet diese Erkenntnis für den in den Schulen geförderten Besinnungsaufsatz? Oder ist gerade der ein Mittel solche Verhärtungen durch sein "einerseits und andererseits" zu vermeiden?

Insbesondere der 2. Punkt führt dazu, dass verschiedene Meinungen nicht für Ausgleich und zu Nachdenken führen, sondern dass sich schließlich verfeindete Gruppen gegenüber stehen. Nach diesen Erkenntnissen wurden KI-gestützte Software-Agenten programmiert, die anfangs zufällig miteinander agieren konnten. In dem Modell bildeten sich Gruppen heraus, deren innerer Zusammenhalt wuchs und deren Abschottung zu den "Anderen" wuchs.

Ab bestimmten Punkten waren diese Gruppen nicht mehr in der Lage, über Gruppengrenzen hinweg zu interagieren. Ebenso zeigte es sich, dass selbst bei noch möglichen Rückentwicklungen, diese einem Hystereseeffekt unterlagen, also die Aufläung viel langsamer ablief als die Bildung der Gruppe. Auf gesellschaftliche Verhältnisse übertragen würde das heißen, dass erhebliche Anstrengungen unternommen werden müssen, um eine erreichte Polarisierung wieder unter einen bestimmten Wert zu drücken.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Computermodell-zeigt-zerstoererisches-Potenzial-von-sozialen-Netzen-6222858.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7810-20211025-zerstoererisches-potential-asozialer-netzwerke.htm
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